Kategorien
Jugendbuch Kinderbuch Krimi Kurzgeschichten Persönliches Verlag

Neuer Verlagsname Kaspabü

Karim Pieritz berichtet von der Gründung seines Verlages 2013 und dem neuen Namen Kaspabü.

Als ich 2013 meinen Verlag gründete, musste ich in vielen Formularen einen “Verlagsnamen” eintragen. Da ich damals nur ein einziges Buch im Programm hatte, trug ich als Einzelunternehmer ohne konkrete “Firma” lediglich meinen eigenen Namen dort ein. Ein Logo gab es nicht und auch keine Verlagswebseite, stattdessen konzentrierte ich mich auf meine Leuchtturm-der-Abenteuer-Kinderbücher und die dazugehörige Webseite leuchtturm-abenteuer.de.

Leuchtturm der Abenteuer Webseite

Als ich im Jahr 2015 einen Autor in mein Verlagsprogramm aufnahm und mich zudem bei den Barsortimenten (dem Zwischenbuchhandel) um Aufnahme ins Sortiment bewarb, gab ich meinem Verlag ein Logo. Dafür verwendete ich das Bilderbuch “Billy” aus meinen Kinderbüchern. Das Bilderbuch war als Logo nicht sonderlich beliebt, es fanden viele Betrachter aufgrund seines Blicks gruselig.

Verlag Karim Pieritz

Auf Buchmessen fragten mich viele, warum ich mir nicht einen “richtigen” Verlagsnamen gab. Ich schob das Thema vor mir her und hoffte darauf, dass mich in ferner Zukunft die Muse küssen würde.

Die ferne Zukunft ist jetzt, denn bevor mein Verlag nächstes Jahr 10 Jahre alt wird, soll er einen neuen Namen erhalten. In langen und zahlreichen Brainstormings grübelten meine Frau und ich über einen passenden Namen, dafür klärten wir, wie es andere Verlage und Firmen mit ihren Namen hielten. Sehr viele große Verlage gaben ihrem “Hauptverlag” tatsächlich nur den Namen ihres Gründers, so hieß der Heyne Verlag früher sogar Wilhelm Heyne Verlag. Ein vollständiger Name wie bei mir war also nicht unüblich, oft wird auch nur der Nachname verwendet. Weitere Beispiele gibt es viele: Bertelsmann, Springer, Cornelsen, Westermann …

Ich stand vor der Grundsatzentscheidung, ob ich meinen Verlagsnamen einfach nur auf “Pieritz” kürze, doch das gefiel weder mir noch meiner Frau. Der Name schied aus.

Als Alternative zum Eigennamen bietet sich die Konzentration auf Inhalte an, doch Namen wie “Abenteuerverlag” oder “Kinderbuchverlag” sind entweder schon vergeben oder zu einfach gestrickt, um sich von der Konkurrenz abzuheben, außerdem schränken sie die zukünftige Ausrichtung stark ein.

Die Bücher meines Verlags zeichnen sich durch sehr viel Fantasie aus und das sollte sich auch im Namen des Verlags spiegeln. Ich entschied mich für ein komplett neues Fantasiewort, das eine für mich und das Verlagsprogramm relevante Bedeutung hat.

Kaspabü bei Google
Bei Google ist Kaspabü noch jungfräulich

Wer die Bedeutung ergründen will, muss selber nachdenken, denn in meinem Verlag lautet die Devise: show, don’t tell 🙂 Hier ist nun das neue Logo:

Kaspabü Verlagslogo

Der Umzug auf die neue Domain kaspabue.de erfolgt in Kürze. Bis jedoch alle aktuell im Verkauf befindlichen Bücher das neue Logo haben, wird noch einige Zeit vergehen.

Unter neuem Namen freue ich mich jetzt auf eine spannende und erfolgreiche Zukunft.